Quarantänetipp 2: Stoff für den Shutdown
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Daniel Kissling, Geschäftsführer des Kulturlokals Coq d’Or in Olten und Mitherausgeber des Literaturmagazins «Narr», und der freie Journalist und Autor Benjamin von Wyl haben sich für die kommende Zeit etwas Feines ausgedacht: ein Literaturmagazin für Gemeinschaft im Lockdown, ein Print-Zine «mit Texten von jetzt für jetzt». «Es soll solange erscheinen, bis wir uns alle wieder bedenkenlos umarmen können», schreiben die Macher. Gestaltet wird das Zine von David Lüthi und Mirko Leuenberger.
Hier gehts zum Projekt: crowdify.net/de/projekt/stoff-fuer-den-shutdown/project
«Die meisten haben stapelweise ungelesene Bücher, aber da fehlt irgendwie die Aktualität», sagen Kissling und von Wyl. «Und jede Sekunde den Corona-Ticker neu laden, befriedigt auf lange Zeit auch nicht. Es gibt auch gar nicht jede Sekunde was zu berichten. Ausserdem ist da noch was Anderes: die Sehnsucht nach Gemeinschaft. Da das nicht geht: Wenigstens wissen wollen, was Andere jetzt machen, denken, wie sie die Situation erleben.»
Die erste Ausgabe dieses rollenden Zeitdokuments erscheint am 31. März und wird per Post geliefert. Daran mitgearbeitet haben unter anderem: DAIF, Ivona Brdjanovic, Katja Brunner, Lisa Christ, Romana Ganzoni, Long Tall Jefferson, Jessica Jurassica, David Hunziker, Seraina Kobler, Simone Meier, Daniel Mezger, Fatima Moumouni, Sascha Rjikeboer, Pablo Rohner, Miriam Suter und Daria Wild.
Dieser Tipp erscheint auch im Aprilheft von Saiten.