Kontrabass und Trompete mischen sich mit einer guten Portion Schalk – eine wohl treffende Beschreibung für das österreichische Duo Gansch und Breinschmid. Die beiden Ausnahmemusiker Thomas Gansch und Georg Breinschmid sind weit mehr als eine klassische Jazz-Formation: Sie sprengen Genregrenzen mit Virtuosität, Witz und unbändiger Spielfreude. Am 30. März treten sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Klangreich» der Gesellschaft für Literatur, Musik und Kunst in Romanshorn auf.
Als Duo kombinieren Gansch und Breinschmid ihre vielfältigen musikalischen Einflüsse. Ihr Repertoire reicht von Swing über klassische Klänge bis hin zu improvisierten Passagen, die irgendwo zwischen Kabarett und musikalischer Anarchie angesiedelt sind. «Schillernd, vielseitig, virtuos!», schreibt die Veranstalterin auf der Website.
Auf technisch hohem Niveau entlockt Gansch seiner Trompete unkonventionelle Klangfarben – Breinschmid verschmilzt mit seinem Kontrabass und wird wahlweise zur kompletten Jazzband oder zum Percussion-Ensemble. Was das Duo vielleicht so besonders macht, ist ihre Art, komplexe Musik mit einer Leichtigkeit und einem Augenzwinkern zu präsentieren.
Mit spontanen Dialogen und überraschenden musikalischen Wendungen treiben sich die beiden gegenseitig zu Höchstleistungen an. Was als nächstes passiert, bleibt unberechenbar: Ein sanftes klassisches Motiv schlägt unvermittelt in rasanten Bebop um, eine jazzige Ballade kippt in ein schräges Klangexperiment.
Gansch und Breinschmid: 30. März, 17-18 Uhr, Veranstaltungsreihe «Klangreich» der Gesellschaft für Literatur, Musik und Kunst, Romanshorn (Reservation notwendig)