Als Charles Pfahlbauer jr. hat Marcel Elsener 23 Jahre lang «Nachrichten aus dem Sumpf» gesandt und in den Saiten-Kolumnen die Ereignisse in der Ostrandzone grantig und ironisch beobachtet. Ein Buch versammelt nun eine Auswahl der schönsten Sumpfblüten.
Die St.Galler Autorin Brigitte Schmid-Gugler legt mit Scratches eine Sammlung von Gedichten, Fotografien und Zeichnungen vor. Es sind Botschaften vom Leben und den Schrammen, die es hinterlässt.
Seit zehn Jahren vermittelt kklick kulturelle Bildungsangebote an die öffentlichen Schulen in den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Glarus. Es gibt über 300 Angebote. Warum es trotzdem noch viel zu tun gibt, erklären Kati Michalk und Richi Küttel im Interview.
In seinem dritten Roman «Carlas Scherben» holt Frédéric Zwicker einen Patriarchen vom Sockel.
Eine Violine für Adrien: Gary Victor zeigt ein Land abseits der weltpolitischen Aufmerksamkeit. Am Freitag liest der haitianische Schriftsteller in der Buchhandlung Comedia in St.Gallen.
Isa Wiss und Vera Kappeler haben das Buch Am Hummelwald von Brigitte Schmid-Gugler mit einer Tonspur unterlegt. Das Bühnenprogramm geht nach der begeistert aufgenommenen Vorpremiere in St.Gallen nun auf Tournee.
Anna Stern hat 2020 den Schweizer Buchpreis gewonnen. Mit ihrem neuen Buch «blau der wind, schwarz die nacht.» geht sie einen Schritt weiter: Formal ambitioniert fügt sie Geschichten von äusseren und inneren Ausnahmezuständen zu einem düsteren Bild zusammen.
Mit dem Fokus «Sichtbarkeit und Literatur» soll an der diesjährigen Ausgabe des St.Galler Literaturfestivals Wortlaut der Diversität besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein Vorausblick mit drei Fragen an zwei Autor:innen, die eine Bühne bekommen: Lidija Burčak und Simon Froehling.
Sie ist eine der sprachmächtigsten Kritikerinnen der Gegenwart: Marlene Streeruwitz, Autorin aus Wien, liest nächsten Mittwoch in St.Gallen aus ihrem neusten Roman «Tage im Mai».
17 Jahre nach der Gründung übergibt Leonie Schwendimann die St.Galler Buchhandlung zur Rose in neue Hände. Ein Gespräch über Bücher, Buchmarkt und Buchhaltung.
St.Gallen plant an Stelle des Provisoriums in der Hauptpost eine neue Bibliothek am Marktplatz. Was bringt die künftige Public Library? Und warum braucht das Buch trotz Digitalisierung einen öffentlichen Ort? Fragen an Sonia Abun-Nasr, die abtretende Leiterin der Kantonsbibliothek Vadiana.
40 Jahre lang hat Beat Brechbühl in seinem Waldgut-Verlag Bücher gemacht, seit 1987 im Eisenwerk Frauenfeld. Nun stellt der Verlag seine Tätigkeit ein. Ein ungemein grosses und eigensinniges Engagement für Poesie und Prosa sowie für handwerkliche Druckkunst erlischt.
Als wäre die Pandemie zu Ende, stellen Konzert und Theater St.Gallen einen vollen Spielplan 21/22 vor. Es geht um Ausnahmezustände und gesellschaftliche Irrungen, ganz besonders aber auch um den weiblichen Blick auf das kulturelle Erbe und die Gegenwart.
Was wir scheinen ist der erste Roman der Literaturwissenschaftlerin Hildegard E. Keller. In der fiktionalen Biografie verbringt sie mit Hannah Arendt den Sommer 1975 im Tessin und lässt Erinnerungen und Freundschaften noch einmal aufleben. Keller liest dieses Wochenende am digitalen Wortlaut-Festival.
Das St.Galler Wortlaut-Festival 2021 ist digital – und trotzdem regional wie selten. Eine der neueren Ostschweizer Stimmen, die es zu entdecken gibt, ist Maya Olah. Sie präsentiert ihren Text «Im Hallenbad» am nächsten Sonntag als Video-Essay aus dem Volksbad.
Die Rorschacher Autorin Anna Stern hat mit ihrem Roman «das alles hier, jetzt» den Schweizer Buchpreis 2020 gewonnen. Die Schweizer Medien reagieren überrascht, aber genau damit hat es seine Richtigkeit.
Der Schweizer Buchpreis 2020 geht an Anna Stern. Die Jury zeichnet die Rorschacher Autorin für «das alles hier, jetzt» aus: einen emotionalen und formal gewagten «Roman». Hier die Buchbesprechung.
Anna Ospelt hat mit «Wurzelstudien» ein feinnerviges Prosadebüt vorgelegt. Es verknüpft Biologie und Sprache virtuos. Am Mittwoch las die Liechtensteiner Autorin mit Jahrgang 1987 im Kirchhoferhaus St.Gallen.
Am Mittwoch macht die Frankfurter Buchmesse den Auftakt in den Bücherherbst – als «Special Edition», denn 2020 ist alles etwas anders. Im Frühling erlitt die Buchbranche einen akuten Fieberschub, der Herbst steht noch immer unter Virusvorbehalt. Wie verläuft die Fieberkurve aktuell bei Schweizer Verlagen?
«Im Fallen lernt die Feder fliegen» heisst der neue Roman von Usama Al Shahmani. Weggehen und Neuanfangen bleibt ein wichtiges Thema für ihn: Migration bedeutet eine Verletzung und eine Bereicherung – das wirkt bis in die Sprache hinein.
Simon Deckert legt mit «Siebenmeilenstiefel» ein märchenhaftes Debüt vor: Es ist ein Entwicklungsroman. Hier meldet sich eine eigenwillige literarische Stimme zu Wort.
«Buch und Literatur Ost+» zielt auf Vernetzung und die Auseinandersetzung mit bestehenden Texten ab. Eine Gruppe um die Autorin Annette Hug hat Irmtraud Morgners «Trobadora Beatriz» weitergeschrieben – und gleich die ganze Buchproduktion neu gedacht.
Am 14. September findet in der Lokremise und in der Kirche St.Leonhard zum ersten Mal die Chornacht St.Gallen statt. Elf Chöre stimmen ein und hoffen auf offene Ohren. Am Mittwoch wurde das Projekt vorgestellt. V
Pius Knüsel ist ein streitbarer Kultur-Kritiker. Das Konzept der Bibliothek habe sich in Zeiten der Digitalisierung überholt, sagt er – aber er zeigte am Freitag in der Hauptpost unter dem Titel «Bibliotheken ohne Bücher, Bücher ohne Papier!» auch ein Schlupfloch auf.
Das Literaturfestival Wortlaut vom 28. bis 31. März setzt auf Entdeckungen. Wer sind die noch wenig Bekannten, die nach St.Gallen kommen? Was haben sie zu erzählen? Ein Warmlesen durch erste Sätze.
Anna Sterns Roman «Wild wie die Wellen des Meeres» spielt in Rorschach und Schottland und erzählt von Ava, die mit ihrem grauen Auge in die Vergangenheit und mit dem grünen in die Zukunft blickt. Am 24. Januar ist Buchvernissage im Treppenhaus.
Das Pilotprojekt Buch und Literatur Ost+ erprobt die «ergebnisoffene Kulturförderung». Wie das geht, wurde an einem öffentlichen Werkstattgespräch in Rapperswil deutlicher. Eine Erkundungstour.
Frei und doch strukturiert will das Förderprogramm «Buch und Literatur Ost+» sein. Wie das geht, wird allmählich sichtbar. Diesen Donnerstag kann man die Geförderten kennenlernen. Es sind Anna Hilti, Annette Hug und der Vexer Verlag.
Mit «Kosovë is everywhere» hat das 10. Wortlaut-Literaturfestival mit der Eröffnung am Freitag im St.Galler Waaghaus deutlich markiert: Das Wort ist laut, welthaltig und vom Rhythmus getrieben.
Wortlaut, das St.Galler Literaturfestival geht in sein zehntes Jahr: Zeit für eine Hommage oder Ende der Schonfrist? Ein fiktives Gespräch zwischen dem nörgelnden und dem applaudierenden Ich.
Aus dem Januarheft: Nach Prosatexten von Tim Krohn, Friedrich Dürrenmatt und Thomas Hürlimann bringt das Theater St.Gallen erneut einen Roman auf die Bühne, «Matto regiert» von Friedrich Glauser.
Gleich zwei Romandebüts von Ostschweizerinnen innert weniger Wochen und ein (fast) gemeinsamer Auftritt am Wortlaut-Festival: Mit Rebecca C. Schnyder und Laura Vogt betreten zwei junge Autorinnen mit Ambitionen die Bühne.
Die St.Gallerin Monika Slamanig erzählt in ihrem Buch «Durstland» von Sehnsuchtsorten in Südafrika und Namibia. Ihr Debüt, als erster Band der Edition Literatur Ostschweiz erschienen, schickt zwei Schweizerinnen auf einen Roadtrip.
Lies mit uns! Die CaBi-Anlaufstelle gegen Rassismus hat eine Lesekampagne mit Irena Brežnás Buch Die undankbare Fremde gestartet.
Am Samstag geht die Bibliothek in der St.Galler Hauptpost für das Publikum auf. Ein langer Prozess mündet damit in ein Provisorium. Eingelöst wird das Versprechen einer modernen Publikumsbibliothek. Ein paar Wünsche bleiben indes offen.
Der Niggli-Verlag war 1950 in Teufen gegründet worden und seit 1992 in Sulgen ansässig. Nun ist er verkauft und verlässt die Ostschweiz. Eine Sicherung der Spur, die der Verlag hierzulande gezogen hat – im Gespräch mit jenen, die mit ihm gearbeitet haben.
Die Verlage Niggli und Benteli in Sulgen wurden per 1. Oktober an die Braun Publishing AG in Salenstein verkauft. Auf der Landkarte sind das nur 20 Kilometer, trotzdem bedeutet es eine Zäsur: Die gesamte Belegschaft verlässt den Verlag.
Der neue Roman der St.Galler Autorin Erica Engeler heisst Vom Verschwinden. Darin verschwinden Menschen, Häuser und Tiere. Gewollt und ungewollt.